2011 Scharfer Konkurrent zum IPad 2 – heute eher Mittelklasse

Das im August des Jahres 2011 erschienene Samsung Galaxy Tab 10.1 ist ein Tablet, das trotz seines Alters (bald 2 Jahre) durchaus noch mithalten kann.Hierzu sollen wichtige Feature betrachtet und abschließend ein Gesamturteil abgegeben werden. Das Display: Das 10.1 Zoll große TFT-Display (rund 26 Zentimeter) erreicht eine maximale Auflösung von 800x 1280 Pixel und trumpft mit 16,7 Millionen Farben auf. Als Ersatz für den heimischen PC oder Fernseher kann es zwar nicht gerade dienen, spielt jedoch Videos und Fotos in sehr guter Darstellung ab. Unterwegs fällt jedoch auf, dass das Display leider sehr stark spiegelt und somit nur bedingt aus schrägem Winkel betrachtet werden kann. Der Prozessor: Der Tablet hat einen Dual-Core-Prozessor mit 1,0 GHz und einem Arbeitsspeicher von 1024 MB. Hierdurch erreicht er eine durchaus ansprechende Performance, gehört aber längst nicht mehr zu den High-End-Geräten! Das Betriebssystem: Das Galaxy 10.1 wird mit einem Android-Beriebssystem ausgeliefert, welches die Version 3.1 hat (Honeycomb).So stehen klassisch fünf wechselbare Startbildschirme nebeneinander zur Verfügung, die individuell mit Apps und Widgets versehen werden können. Ebenso lassen sich auch Hintergrundbilder einzeln verändern.So kann jeder nach seinem Geschmack ausprobieren, was aber leider auch ein bisschen Zeit braucht. Die Verarbeitung: Das Gerät ist stilsicher und solide verarbeitet. Es präsentiert sich hochwertig und die Materialien sprechen auch für sich. Mit einer Dicke von nur 8,6 mm ist das Galaxy richtig schmal und wirkt nicht nur leicht, ist es auch. (569 g) Der Akku: Leider ist der Akku fest verbaut, kann also nicht vom Benutzer gewechselt werden. Die Akkulaufzeit beträgt unter Last 5-6 Stunden. Ein durchaus attraktiver Wert. Anschlüsse: Das Galaxy hat zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, wenn man einen Adapter nutz. Im Rohzustand verfügt das Gerät über einen 3,5 mm Klinkenanschluss und einen Steckplatz für einen Sim-Karte. Hier kann man eine Schutzkappe drübersetzen, damit alles optimal gegen Staub und Schmutz gesichert ist. Jedoch benötigt man zum Einsetzen der Karte Hilfsmittel, was störend auffällt. Ferner befinden sich am Tablet noch ein Anschluss für das Lade- oder USB- Kabel. Hier muss dann auch der Adapter drangesetzt werden. Einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte sucht man vergebens. Speicherplatz: Drei unterschiedlichen Versionen bietet Samsung an: So kann man das Gerät mit einem internen Speicher von 16, 32 oder auch 64 GB erhalten. Erweiterungen sind nicht möglich.(fehlender Steckplatz für Micro-SD-Karten) Kamera: Die Kamera des Tabs ist mit einer 3-Megapixel-Fotokamera mit LED-Blitz auf der Front und mit einer 2 Megapixel-Kamera auf der Rückseite ausgestattet. Dieses beiden Kameras sind eher etwas für Schnappschüsse und gehören leistungstechnisch ins Mittelfeld. Bedienung: Dank des Androids 3.1 (aufrüstbar auf 4.0) verhält sich das Galaxy einfach in der Bedienung. Meldungen zum Status, zu Netzqualität und Akkustand, sowie die Uhrzeit werden unten angezeigt. Die ausziehbare Statusleiste am oberen Rand entfällt. Aufgrund der Androidtechnik sind die Apps und Anwendungen nahezu in unbegrenzter Anzahl im Netz verfügbar und durch die gute Performance des Geräts auch einwandfrei nutzbar. Fünf vorab festgelegte Programme werden automatisch in einer Schnellstartleiste zur Beschleunigung der Bedienung angeboten, welche aber leider nicht individualisierbar sind. Fazit: Das Galaxy Tab 10.1 bietet ein großes, leider spiegelndes Display, welches die starke Prozessorleistung flüssig abspielt und dank der angenehmen Handhabung ist das leichte Gerät auch zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch eine gute Alternative zu neueren Geräten. POSITIV: + großes Display + angenehme und intuitive Bedienung + starke Leistung + ansprechendes Design und solide Verarbeitung + niedriges Gewicht + super flach (8,6 mm) NEGATIV: – kein SD-Karten-Slot, damit keine Speichererweiterung – Display spiegelt und st anfällig für Fingerabdrücke – HDMI-Anschluss nur über einen Adapter möglich – mäßige Kameras

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