Goldpreis: Absturz dank Ende des billigen Geldes?

Der Goldpreis wie auch der Silberpreis sind an den internationalen Rohstoffbörsen in den Keller gewandert. Vor allem der Goldpreis hat den tiefsten Stand seit Herbst 2010 erreicht. Grund dafür war die Ankündigung von Bernanke, Chef der US Notenbank, welcher verkündet hat, dass das Anleihenkauf Programm nun langsam beendet werden würde. Bereits diese Meldung war der Grund, weshalb sämtliche Aktienkurse abgestürzt sind. Es sieht ganz danach aus, als würde das billige Geld sein Ende haben.

Der Goldpreis hat seinen Tiefststand seit Herbst 2010 erreicht

Als Ben Bernanke, Chef der amerikanischen Notenbank, vom Ende des „billigen Geldes“ sprach, erreichte der Goldpreis seinen Tiefstand seit September 2010 und fiel unter die magische 1.300 US Dollar bzw. 1.000 Euro Grenze pro Feinunze. Auch wenn die Experten am Finanzmarkt nur von einer Momentaufnahme sprachen, so ist dennoch die Unsicherheit groß. Panikartige Verkäufe haben das Bild in den letzten Stunden geprägt. Vor allem wenn berücksichtigt wird, dass der Goldpreis noch vor wenigen Monaten bei 1.800 Dollar pro Feinunze lag, ist es verständlich, dass viele Goldbesitzer ihre physischen Bestände reduziert haben. Negative Nachrichten aus China setzen ebenfalls der Börse zu Derzeit liegt der Goldpreis unter 1.300 US Dollar. Insgesamt verlor der Goldpreis 6 Prozent; Silber hingegen ist mit 8 Prozent noch tiefer in den Keller gewandert und hat den tiefsten Stand seit dem Herbst 2010 erreicht. Doch neben der Tatsache, dass viele Experten der Ansicht sind, dass sich Silber wie Gold bald wieder erholen wird, ist Michael Hewson, Analyst, anderer Meinung. So schließt er nicht aus, dass der Goldpreis weiter nach unten fällt. Andere sind wieder der Ansicht, dass es reine Panikmache ist. Doch neben dem Gold- wie Silberpreis haben auch die europäischen Aktienmärkte deutliche Verluste eingefahren. So hat der DAX 2,4 Prozent verloren; der FTSE in London ebenfalls 2,4 Prozent. Auch werde die Stimmung auf Grund negativer Nachrichten aus China an den Börsen getrübt. So ist der HSBC Einkaufsmanager Index von 49,2 Prozent auf 48,3 Prozent gefallen. Eine Entwicklung, welche die Wirtschaft erheblich bremsen könnte – und auch die Rehabilitation der Börsen.

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