Gregor Schlierenzauer kürt sich zum Vizeweltmeister auf der Normalschanze

Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft, die in der Zeit vom 21. Februar bis zum 03. März in Val di Fiemme (Italien) stattfindet, gab es für die Adler aus Österreich beim Skisprungwettbewerb von der Normalschanze die erhoffte Medaille. Gregor Schlierenzauer ergatterte am Ende als Zweitplatzierter die Silbermedaille. Der Titel ging an den Norweger Anders Bardal.

Schlierenzauer, wer sonst?

Alle Hoffnungen ruhten im Vorfeld auf dem 23-jährigen Schlierenzauer und der Superstar der österreichischen Skispringergarde wurde den Ansprüchen auch gerecht. Mit Srüngen von 98 und 97,5 Metern lag er am Schluss des Wettbewerbs nur ganz knapp hinter dem Norweger. Im zweiten Durchgang konnte er sich dabei noch am Slowenen Peter Prevc vorbeischieben, der am Ende Rang 3 belegte. Ganze 4,2 Punkte trennten Schlierenzauer von der Goldmedaille. Allerdings erkannte er hinterher auch an, dass Bardal an diesem Tag die beste Leistung auf die Ski brachte. Titelverteidiger Thomas Morgenstein belegte, nach einer längeren Pause, immerhin noch den 5.Platz. Die weiteren Adler hingegen kamen nicht auf vordere Ränge. So verpasste Stefan Kraft den Finaldurchgang, Manuel Fettner wurde 20. und Wolfgang Loitzl belegte Rang 17. Schwierige Bedingungen Starker, wechselnder Wind und einsetzender Schneefall sorgten bei diesem Springen für extrem schwierige Bedingungen. Leider hatten die Österreicher damit meistens kein Glück. Das es dennoch zur Medaille gereicht hat, ist daher um so erfreulicher. Für Schlierenzauer hat sich mit der Silbermedaille sein WM-Ziel, eine Medaille zu gewinnen, erfüllt. Wenn man bedenkt, daß es am Ende sehr knapp war und der Adler von seiner Anlaufschnelligkeit profitiert, dann ist sicherlich im weiteren WM-Verlauf noch Einiges zu erwarten. Das Endergebnis der besten Springer: 1. Anders Bardal 252,6 Punkte 2. Gregor Schlierenzauer 248,4 3. Peter Prevc 244,3 4. Severin Freund 242,6 5. Thomas Morgenstern 242,0 6. Richard Freitag 239,1 7. Taku Takeuchi 238,0 8. Kamil Stoch 237,4 9. Andreas Wank 237,3 10. Tom Hilde 235,6 Gute Aussichten für den Mixed-Wettbewerb Das gute Ergebnis lässt ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner auf einen interessanten und erfolgreichen nächsten Wettbewerb hoffen. Am Sonntag steht das Mixed-Springen auf dem Programm. Auch hier rechnet sich der ÖSV natürlich wieder etwas aus.

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