Mobiles Bezahlen: Finanzriesen blasen zur Aufholjagd

Mobile Bezahlsystem stehen im Mittelpunkt der wichtigsten Handymesser der Welt, der Mobile World Congress in Barcelona. Neue Anbieter von Smartphones und Tablets wollen innovative Zahlungsideen anbieten, müssen aber auch mit der Konkurrenz durch etablierte Finanzdienstleister wie Visa oder Mastercard rechnen.Das Bezahlen mit dem Smartphone soll in naher Zukunft möglich werden.

Die Anbieter von mobilen Bezahlsystemen und ihre Lösungen

PayPal, Square oder Payeleven bekommen Konkurrenz von den alten Finanzdienstleistern. Diese stellten in Barcelona ihre mobilen Bezahlsysteme vor. MasterPass, das System von Mastercard setzt auf das Einscannen mit dem Smartphone.Dann kann im Laden der Strichcode der Ware mit dem Smartphone oder Tablet eingescannt werden und die Ware ist gekauft. Die Abbuchung des Geldbetrags vom Konto erfolgt im nächsten Schritt.Bei dem Bezahldienst kann der Kunde verschiedene Karten und Konten bündeln. Mastercard speichert die Daten auf gesicherten Servern und so stehen diese immer abrufbereit und müssen nicht immer erneut eingegeben werden. In Deutschland soll das System 2014 eingeführt werden. Das Mastercardsystem soll auch anderen Finanzdienstleistern unter deren Namen zur Verfügung gestellt werden. Paywave von Visa soll auf allen Samsung Smartphones eingebaut werden. Banken sollen dann auf die Smartphones direkt Kontoinformationen laden können. Bezahlt wird, dank der NFC-Technik, in dem das Smartphone oder eine Karte vor das Kassenterminal gehalten wird. Der Bezahldienst der Deutschen Telekom gewann in Polen über 5000 Kunden. myWallet ist eine App, die aufs Smartphone geladen wird und verschiedene Bezahlmethoden in sich vereint. Damit können Flugtickets oder Bonuskarten gesammelt werden. 2013 will Deutsche Telekom das System auch in Deutschland einführen. Der deutsche Bezahldienst SumUp arbeitet seiner Lösung mit einem System, das dem Einsatz von Geodaten ähnelt. Der Kunde betritt das Geschäft und auf dem Kassecomputer wird sein Bild angezeigt. Die Abrechnung erfolgt, in dem der Verkäufer das Gesicht des Kunden mit dem Computerfoto vergleicht. Die Bezahldaten werden im System hinterlegt.

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